Vektorgrafik Grundlagen: Punkte, Pfade und Kurven
Warum Vektoren die Basis jedes professionellen Logos sind
Vektorgrafiken sind die Basis jedes professionellen Logos. Sie bestehen nicht aus Pixeln, sondern aus mathematisch definierten Formen — Punkte, Linien und Kurven. In diesem Artikel lernst du die Grundlagen, die jeder Designer kennen sollte.
Vektor vs. Raster — Der fundamentale Unterschied
Rastergrafiken (PNG, JPG) bestehen aus einem Gitter farbiger Pixel. Bei Vergrößerung werden die Pixel sichtbar — das Bild wird „pixelig".
Vektorgrafiken (SVG, AI, EPS) bestehen aus mathematischen Anweisungen: „Zeichne einen Kreis mit Mittelpunkt {50,50} und Radius 30." Egal wie stark du vergrößerst — der Computer berechnet die Kanten immer neu und scharf.
Ankerpunkte und Pfade
Jede Vektorform besteht aus:
- Ankerpunkten — Fixe Positionen (x, y), durch die der Pfad verläuft
- Pfaden — Verbindungen zwischen Ankerpunkten (gerade oder gekrümmt)
- Handles (Anfasser) — Kontrollpunkte, die die Krümmung von Kurven steuern
Bézier-Kurven — Das Herzstück der Vektorgrafik
Die meisten Kurven in Vektorgrafiken sind kubische Bézier-Kurven, definiert durch 4 Punkte:
- Startpunkt (P0)
- Erster Kontrollpunkt (P1) — bestimmt die Richtung am Start
- Zweiter Kontrollpunkt (P2) — bestimmt die Richtung am Ende
- Endpunkt (P3)
In SVG wird das so notiert: M 10,80 C 40,10 65,10 95,80 — ein „C"-Befehl für eine kubische Kurve.
Warum Vektoren für Logos unverzichtbar sind
Logos müssen in zahllosen Größen und Kontexten funktionieren:
- Favicon: 16×16 px
- App-Icon: 512×512 px
- Briefkopf: ~3 cm breit
- Messe-Banner: 3+ Meter breit
Nur Vektorgrafiken können diesen Spagat ohne Qualitätsverlust bewältigen.
Vektorgrafik ist kein Hexenwerk — es sind einfach mathematisch definierte Formen statt Pixel-Raster. Mit diesem Wissen verstehst du, warum SVG-Export so wichtig ist. Erstelle dein Vektor-Logo in unserem Editor.
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